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Steirisches Apfelhendl

Steirisches Apfelhendl - Strandbudenzauberaus dem Buch: „Strandbudenzauber“ von Ella Danz

Wenn die Ostsee auf die Alpen trifft, muss es ja nicht gleich in eine Katastrophe ausarten. Manchmal kommt auch etwas leckeres dabei heraus wie zum Beispiel Polettes Steirisches Apfelhendl.

„»Aber weißt was: Mir macht es Angst, was dem Mario passiert ist«, gestand Palette, als die Chefin das goldbraun gebackene Steirische Apfelhendl bei ihr abholte, dass sich zu einem heimlichen Renner in der »Strandbude« entwickelt hatte.“

Das Hendl ist perfekt für ein richtiges, aber dennoch leichtes Abendessen und perfekt für diejenigen, die noch ihre Abnehmvorsätze im neuen Jahr halten wollen. Das Apfelhendl ist sehr saftig und aromatisch kombiniert mit dem Äpfelschnitzen. Allerdings würde ich das Hendl beim nächsten Mal kleiner teilen, deutlicher anbraten und kräftiger würzen. Mir fehlte hier noch etwas bums im Hähnchen 😉

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Freiland/Biohuhn 1,2-1,5kg, in 6-8 Teile zerlegt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2-4 EL Öl
  • 2 große Zwiebeln, in dicke Spalten geschnitten
  • Mindestens 150ml Apfelsaft
  • 300ml Geflügelfond
  • 3 Lorbeerblätter, möglichst frisch
  • 5 Pimentkörner
  • 3 Nelken
  • 3 aromatische Äpfel, gewaschen, geviertelt, entkernt, in dicke Spalten geschnitten

Zubereitung:

  1. Die Hühnerteile mit Salz und Pfeffer einreiben.
  2. In einem großen Bratentopf das Öl erhitzen und das Fleisch darin für ca. 5 min gut Farbe annehmen lassen. Auf der Haut schön kross braten. Nun die Zwiebeln zufügen, ebenfalls kurz anbraten,
  3. dann mit Apfelsaft und Geflügelfond aufgießen. Lorbeer, Piment und Nelken beifügen und alles zusammen aufkochen. Im offenen Topf bei mittlerer Hitze ca. 30 min schmoren, bis die Hühnerteile gar sind. Dabei nicht zu oft wenden um die Haut nicht zu zerreißen.
  4. Die Apfelspalten ca. 5 min vor Beendigung der Bratzeit zufügen und mitschmoren.

  5. Dazu passt knuspriges Weißbrot oder, wenn man es üppiger mag, gebackene Ofenkartoffeln (Rezept aus »Steilufer« Seite 363), außerdem ein Vogelsalat (bei uns: Feldsalat) mit einem Kürbiskernöl Dressing.

 

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