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Honigseufzer

Honigseufzer - Honigduft und Meeresbrise

aus dem Buch: „Honigduft und Meeresbrise“ von Anne Barns

Anne Barns Honigseufzer sind nicht nur für Bienen ein Genuss:

„Jeremy hat Deine Gebäck-Bällchen übrigens einen neuen Namen verpasst. »A sich of honey« – Honigseufzer – hat er sie genannt. Ich finde den Namen sehr treffend. Denn immer, wenn ich davon nasche, entfährt auch mir ein Seufzer. Wenn der Honig auf meiner Zunge schmilzt und seinen süßen Geschmack entfaltet, muss ich unweigerlich an Dich denken – […].“

Das Rezept für die Honig-Nuss-Bällchen kann Oma Johanna schon auswendig und für Anne steht es in Uromas Rezeptkladde, welches noch viele weitere Geheimnisse enthält. Die Honigseufzer sind mittlerweile eine kleine Familientradition, welche es rund um das ganze Jahr gibt – zu Weihnachten sind sie übrigens eine tolle Alternative zu Makronen.

„»A sigh of honey«, sage ich leise, gehe näher heran und betrachte die kleinen Kunstwerke ausgiebig. Sie sehen aus wie Makronen in einer Hülle aus glänzendem Puderzuckerguss, verziert mit einer geschälten halben Mandel.“

Die Honigseufzer sind unglaublich lecker! Nach dem Reinbeißen entweicht einem wirklich ein Seufzer – das habe ich bei meinen Handballmädels getestet 😉 Sie fanden die kleinen Bällchen so gut, dass aus „nur einen“ öfters noch ein zweites oder drittes wurde 🙂 In kleinen Tütchen abgepackt, sind die Honigseufzer auch ein schönes Mitbringsel oder auch für Tauschgeschäfte super geeignet.

„Ich greife also zu – und seufze kurze Zeit später genussvoll auf. […] »Wie hast du die Glasur gemacht? Die sieht aus, als wäre sie in einer erstklassigen Confiserie hergestellt worden. Und sie schmeckt köstlich.« »Puderzucker, Sahne, Honig«, sagt Oma und lächelt schelmisch. »Hummelhonig, der ist nicht so flüssig.«“

Wer den Aufwand scheut, für den empfiehlt die Autorin Andrea Russo als Alternative auch einfach mit Puderzucker bestreuen 🙂

Und nun, ran an den Honig und lasst euch die Honigseufzer schmecken 🙂

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten Teig:

  • 4 Eier, Größe L ca. 235g
  • 250 Gramm cremiger Honig (Hummelhonig)
  • 500 Gramm Mandeln, gehäutet, sehr fein gemahlen
  • 4 EL Mehl 40g; à 10g
  • 1 Prise Salz

Alternativ nutzt die Autorin mittlerweile 125g Honig und 125g Puderzucker, statt nur 250g Honig. Den Puderzucker könnt ihr direkt an die Eier geben.

Zubereitung Teig:

  1. Eier schaumig rühren.
  2. Wenn die Eier hell sind, den Honig dazugeben und weiterrühren, bis eine schöne homogene Creme entstanden ist. Das kann bis zu zehn Minuten dauern, am besten die Küchenmaschine arbeiten lassen.
  3. Die Mandeln, das Mehl und das Salz hinzugeben und gut unterrühren. (Nicht mit dem Schneebesen, der schafft das nicht.) Die Menge der Mandeln kann hier variieren. Das hängt von der tatsächlichen Größe der Eier und vom Mehlgrad der Mandeln ab. Der Teig muss am Ende eine so feste Konsistenz haben, dass er beim Backen die Form behält und nicht auseinanderfließt.
  4. Mit einem Eisportionierer Halbkugeln auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen. Stattdessen kann man auch mit zwei Löffeln arbeiten. Martha mochte es allerdings schön gleichförmig!
  5. Bei 160 Grad Heißluft etwa 12 Minuten backen.
  6. Die Seufzer sollen außen leicht braun sein und innen noch saftig.
  7. Sie schmecken auch sehr lecker, wenn man zwei Teelöffel gemahlene Fenchelsamen hinzugibt, Anis, Vanille oder etwas Zimt. Und natürlich auch so, wie Martha sie gebacken hat: mit Haselnüssen.

Zutaten Guss:

  • 200 Gramm Puderzucker
  • 5-6 EL flüssige Sahne 5,5 EL ca. 75ml
  • 1 EL Honig 20g

Zubereitung Guss:

  1. In einem Topf erwärmen (nicht aufkochen!) und dabei rühren, bis die Masse schön flüssig und glatt wird.
  2. Die abgekühlten Honigseufzer damit glasieren. Das funktioniert am besten, wenn man mit einem Teelöffel die Glasur über den Seufzer gibt und die Prozedur ein paarmal wiederholt.
  3. Trocknen lassen und genießen.

 

3 Kommentare zu „Honigseufzer

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