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Gule Enker – Gelbe Witwen

Gule Enker - Gelbe Witwen - Eine Tüte buntes Glückaus dem Buch: „Eine Tüte buntes Glück“ von Kim Henry [Werbung // Online-Shop-Markierung]

Es ist wieder der Erste Mittwoch des Monats und es ist Zeit für ein neues Bonbonrezept für Eure #einetütebuntesglückfür2019. Dieses Mal gibt es aus Rikkes geheimem Rezeptbuch den Rezepteintrag vom 11. Juli 2000: Gute Enkel – Gelbe Witwen. Die Gelbe Witwen sind dieses mal nicht fruchtig, sondern mit Menthol, Eukalyptus und Anis geschmacklich ganz „erfrischend“.

„Gelbe Witwen sind gut für die Seele. Die Bonbons sind gelb wie die Strohblumen, die Rasmus mir gebracht hat, als er mich um Verzeihung gebeten hat, wegen unseres dummen Streits. […] Und ich will ihn jetzt, wenn seine Küsse nach Anis und Menthol schmecken, weil er sich von meinen Bonbons genauso wenig fernhalten kann wie von mir.“

Gule Enker - Gelbe Witwen - Eine Tüte buntes Glück

Solltet ihr das erste mal auf meiner Bonbon des Monats Seite gelandet sein, so empfehle ich euch die Herstellung der Grundmasse nach Rikkes Kopenhagener. Eure Farben, Aromen und Formen könnt ihr in dem vielfältigen Internetanbieter www.der-ideen-shop.de besorgen, welcher mich zu Weihnachten mit einem #doityourself Bonbonpäckchen beschenkt hatte.

Neben den tollen Aromen und Farben, habe ich dieses Mal eine Bonbonform getestet: Lorann 1 Kunststoff Form für runde Bonbons. Die Kunststoffform ist stabil und hat kein Problem mit einer heißen Zuckermasse. In jede Bonboneinbuchtung passt ein guter Teelöffel Zuckermasse, welche jeweils zügig gefüllt werden sollten. Die Form habe ich anschließend ca. 1 Minute in den Kühlschrank gestellt, dann konnte ich direkt die Bonbons herauslösen. Wenn man einmal den Dreh raus hatte, ging die Verarbeitung sehr zügig.

Anschließend habe ich die Bonbons in klares Papier gewickelt. Rikke bietet auch eine alternative Weiterverarbeitung an:

„Sie war gerade dabei, die herrlich goldgelben Bonbons in Puderzucker zu wälzen, damit sie nicht zusammenklebten.“ 

Vielleicht ist diese Bonbonvariante mehr für euch zum probieren geeignet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mich dieses Jahr unter meinem Motto #einetütebuntesglückfür2019 begleiten würdet.

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Grundmasse herstellen und bei Erreichen der Temperatur (exakt 165° und kein Grad wärmer) auf die mit Öl eingepinselte Silikonmatte geben. Da ich dieses Mal keine Bonbons schneiden wollte, habe ich die Masse im Topf gelassen (nicht auf der Herdplatte).
  2. Nachdem die Zuckermasse kurz angehärtet ist (ihr müsst nicht ganz auf das abhärten warten, Hauptsache, die Temperatur ist etwas gesunken), alle Aromen und die übrigen Zutaten daraufgeben und zügig und gründlich mit dem Teigspachtel einarbeiten.
  3. Zu langen Stangen formen und mit der Schere Bonbons in Dreiecksform abschneiden. Alternativ könnt ihr mit einem scharfen Messer die Bonbons auch klein schneiden. Ich habe allerdings dieses Mal eine neue Methode probiert. Diese ist zwar aufwändiger, aber wir bekommen schöne runde Bonbons. Die warme Zuckermasse habe ich mit einem Teelöffel in die Form gegeben, kurz abkühlen lassen und die Bonbons herausgelöst. Hier ist zügiges arbeiten wichtig, damit die Zuckermasse im Topf nicht zu schnell fest wird. Sonst müsst ihr diese ganz vorsichtig und unter ständigem rühren neu erwärmen.

 

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