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Sachertorte

Sachertorte - Die Fliedertochteraus dem Buch: „Die Fliedertochter“ von Teresa Simon

Während ihr gerade auf den Sachertorten-Beitrag klickt, sitze ich noch im Zug nach Dresden und freue mich auf ein paar Urlaubstage mit der Familie und Freunden. Warum ich euch das erzähle? Ganz einfach, denn dieses Rezept wurde ausnahmsweise nicht von mir nachgebacken, sondern von einer lieben Freundin aus der Heimat: Tanja Hasirasi von wwww.nichtohnebuch.blogspot.de. Bei fast jedem meiner Heimatbesuche treffen wir uns auf einen Plausch und landen nicht selten in der Experimentierküche. Doch bei meinem letzten Besuch durfte ich einfach nur Gast sein und ein Stück leckere Sachertorte naschen, die Tanja aus Die Fliedertochter nachgebacken hat.

Sachertorte - Die Fliedertochter

Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, habe ich den Kuchen selbstverständlich einem RoRezepte-Geschmackstest unterzogen. Und ich muss sagen, er hat bestanden – er ist lecker, saftig und einfach schokoladig. Yummie!

Was sagt denn die Bäckerin eigentlich zu ihrer Kreation?

„Bei uns hat der Kuchen so gut eingeschlagen, dass ich ihn dieses Jahr mindestens noch zweimal backen werde – sowohl mein Mann als auch mein Papa haben ihn sich zum Geburtstag gewünscht. Falls ihr ihn jetzt ebenfalls backen wollt, habe ich noch einen kleinen Tipp: schneidet unbedingt den obersten Deckel gerade, dass sieht einfach schöner aus und die Kuvertüre wird gleichmäßiger.“

Und nun, auf an den Ofen mit euch und lasst es euch schmecken.

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 7 Eidotter
  • 7 Eiklar
  • 150 g weiche Butter
  • 125 g Staubzucker alias Puderzucker
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 1 Pkg. Vanillezucker Tanjas selbstgemachten Vanillezucker ca. 8g
  • 125 g Kristallzucker z.B. von Diamant
  • Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 150 – 200 g Marillenmarmelade originale, passierte Marillenkonfitüre von D’arbo aus Österreich
  • Rum nach Belieben Apricot Brandy
  • Schlagobers für die Garnitur

Für die Sacherglasur

  • 200 g dunkle Kuvertüre oder Kochschokolade
  • 250 g Zucker
  • 150 –170 ml Wasser
  • Tanja war hier clever und hat sich direkt eine fertige Sachertorte-Glasur von Manner aus Österreich besorgent

Zubereitung: 

  1. Schokolade (am besten im Wasserbad) langsam schmelzen lassen.
  2. Inzwischen Butter mit Staub- und Vanillezucker schaumig rühren. Dotter nach und nach einrühren.
  3. Backrohr auf 180 °C vorheizen. Eine Tortenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.
  4. Eiklar mit einer Prise Salz aufschlagen, Kristallzucker zugeben und zu steifem Schnee schlagen.
  5. Geschmolzene Schokolade in die Dottermasse einrühren
  6. und den Schnee abwechselnd mit dem Mehl unterziehen.
  7. Teig in die Form füllen und etwa 1 Stunde backen. Torte herausheben und auskühlen lassen.
  8. Marillenmarmelade nach Belieben mit einem Schuss Rum aromatisieren. Torte der Quere nach einmal durchschneiden. Teigboden mit Marmelade bestreichen, zweite Hälfte daraufsetzen und obenauf sowie rundum mit Marillenmarmelade bestreichen.
  9. Für die Glasur die Schokolade in kleine Stückchen brechen oder teilen. Wasser mit Zucker bei starker Hitze einige Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, in eine Schüssel gießen und exakt lippenwarm auskühlen lassen. (Zu heiße Glasur wird stumpf, zu kalte wird zu dickflüssig.) Schokolade zugeben und in der Zuckerlösung auflösen.
  10. Glasur in einem Schwung, über die Torte gießen und sofort mit einer Palette oder einem sehr breiten Messer rundum verteilen und glattstreichen. Torte bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Mit geschlagenem Obers garniert servieren. Sachertorte nach Möglichkeit nicht im Kühlschrank lagern, da sie sonst „schwitzt“.

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