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Indische Kachari

Indische Kachari - Rocky Mountain I Yogaaus dem Buch „Rocky Mountain I Yoga“ von Virginia Fox

Indische Kachari? Wie bitte was? haha ja das waren meine ersten Gedanken, aber ich wage mich doch gerne an neue Sachen und kann übersetzt sagen, das sind „vegetarisch gefüllte Teigtaschendinger“ 😀 Ok, genug gelacht.

Und diese vegetarisch, indisch angehauchten Teigtaschendinger schmecken sogar echt gut. Wobei ich auf die gleiche Teigmenge die doppelte Füllung nehmen würde. Sonst schmeckt man nur Teig. An den Gewürzen und Currynoten kann jeder noch individuell spielen.

Für Fans der vegetarischen und indischen Küche, für kreative Ausprobierer(innen) kann ich dieses Rezept nur empfehlen 🙂

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten für den Indischer Brotteig:

  • 500g Weißmehl Weizenmehl
  • 125g Weizengrieß Hartweizengrieß
  • 125g Kochbutter weich normale Butter 🙂
  • 1 Prise Salz
  • 2.5 dl Wasser, lauwarm 250ml

Zubereitung:

  1. Mehl, Weizengrieß und Salz miteinander vermischen,
  2. die Butter hinzufügen und von Hand zu einer feinkrümeligen Masse verreiben. Zusammenfügen und in die Mitte eine Vertiefung drücken.
  3. Wasser hineingeben. Den Rand darüber klappen und gründlich kneten. Eine Stunde zugedeckt ruhen lassen.
  4. Dann ist der Teig bereit zu Weiterverwendung als Indisches Fladenbrot, (ca. 2 mm falch ausrollen und in einer beschichteten Bratpfanne auf beiden Seiten backen) oder, wie in unserem Fall, als Teig für Kachari, eine indische Krapfenart.
  5. Für die Kachari den Teig ca. 2 mm dünn ausrollen und Kreise von ungefähr 8 cm Durchmesser ausstechen.

Indische Kachari - Rocky Mountain I Yoga

Zutaten für die Kachari: Empfehlung doppelte Menge!

  • 1 rote Paprika, fein gehackt
  • 200g Erbsen, abgetropft aus der Dose oder tiefkühl 140g Abtropfgewicht
  • 2 EL Erdnussöl (alternativ funktioniert auch Sesamöl) weitere Alternative ist Reisöl (geschmacksarm)
  • 1 TL Senfsamen, hell 4g
  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz 1g
  • 1 TL Garam Masala (eine ganz bestimmte Currymischung) 2g
  • 1 TL Vollrohrzucker oder Palmzucker 3g vom Rewe Bio Vollrohrzucker
  • 1 TL Salz 6g
  • 1 TL Curry, scharf 1g (bin ein „Scharfschisser“ – daher 2g als Empfehlung)
  • 1 Messerspitze Hing (Das ist auch ein indisches Gewürz. Riecht wie Knoblauch, wirkt aber blähungslindernd, statt umgekehrt. Die Kachari werden aber genauso gut ohne dieses exotische Gewürz.) Hatte ich leider nicht zur Verfügung.
  • Wasser zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Senfsamen und Kreuzkümmel in Öl anbraten.
  2. Paprikaschote und Erbsen mitdünsten. Den Rest der Gewürze beigeben.
  3. Die Masse in der Pfanne mit einer Gabel zerdrücken. Falls das Ganze sehr trocken wird, kann ein wenig Wasser hinzugegeben werden.
  4. Je einen Esslöffel Füllung in die Mitte der Teigkreise geben. 1.5cm Rand freilassen und mit Wasser bestreichen. Den Teig zu einer Tasche zusammenfalten und die Ränder festpressen.</span>
  5. Dann geht es mit den Kachari für 15 Minuten ab in den auf 190 Grad vorgeheizten Ofen.

„(Die Kachari eignen sich sehr gut zum Tiefkühlen. Bei Bedarf gefroren auf das Blech legen und im vorgeheizten Ofen 30 Minuten aufbacken.)“
„In Zürich gibt es ein tolles vegetarisches Restaurant namens „Hiltl“. Vor ein paar Jahren haben sie das Buch „Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune“ herausgebracht. Das ursprüngliche Rezept für die Kachari stammt aus diesem Buch.“

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