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Praline des Monats August: »Elbfeuer«

Praline des Monats August: »Elbfeuer«aus dem Buch: „Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon

„»Aber ich hoffe, ich kann mich noch ganz, ganz lange in Dresden halten. Ich liebe meine Stadt nämlich, musst du wissen. Außerdem bin ich seit Jahren auf der Suche nach der einen, alles überragenden Eigenkreation. Den passenden Namen hätte ich schon: Elbfeuer. Aber es müsste etwas sein, das es noch nie zuvor gegeben hat.« »Elbfeuer«, wiederholte Gianni genießerisch. »Ja, das gefällt mir. Klingt nach Geheimnis, nach Leidenschaft – und irgendwie groß. […]«“

Praline des Monats August: »Elbfeuer«

Mit einem Tag Verspätung möchte ich euch heute meine Praline des Monats August vorstellen: Elbfeuer! Die Abschlusspraline aus dem Roman Die Frauen der Rosenvilla. Anna Kepler hat seit einigen Jahren nach der perfekten Praline gesucht, welche Dresden und seine Elblandschaft am besten widerspiegeln kann. Und ich finde, dass sie diese wirklich gut getroffen hat.

Die Herstellung dagegen ist gar nicht so einfach und ist mir erst beim 2. Versuch geglückt. Meine Rezeptänderungen findet ihr wie gewohnt in grün.

Die Praline schmeckt sehr stark nach Zartbitterschokolade und ist für die Genießer von Schokolade mit hohem Kakaoinhalt perfekt. Sie hat eine kleine sanfte Note, die an einen Rosé erinnert. Ob wir noch etwas mehr Likörchen dazugeben können, ohne dass die Praline zu seifig wird? Versucht ihr doch mal und zeigt mir euer Elbfeuer 🙂 Ansonsten könnt ihr auch gerne nachlesen, wie Anne Kepler ihre Kreation selber geschmeckt hatte. Viel Spaß beim Experimentieren!

„Sie mahlte kandierte Rosenblätter in einem Mixer sehr fein und vermischte sie anschließend mit Zucker. Danach begann sie Kugeln aus der Rosenganache zu formen und wälzte sie darin. […] Inzwischen war ihre Rosenkreation zum Probieren bereit. Anna nahm eine Kugel in den Mund und ließ sie langsam auf der Zunge zergehen. Es schmeckte zart und kräftig zugleich, angenehm duftig, ungewöhnlich, aber ohne Showeffekte. Eine gute, erfreuliche Basis. Nur das Feuer fehlte noch, das Herzblut, das dem Ganzen Tiefe und Schmelz verleihen würde. Sie ging in die Speisekammer, um nach dem Rosenlikör zu suchen, den sie im letzten Sommer – damals noch mit fremden Blüten – spaßeshalber angesetzt hatte, und entdeckte ihn auf dem obersten Brett. […]“

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 200g Zartbitterkuvertüre (65%) – ich habe 70% genommen, da ich auf die schnelle keine 65% gefunden habe 🙂
  • 75ml Sahne
  • 25g Butter
  • 25ml Rosenlikör
  • 50g kandierte Rosenblüten
  • 200g Zucker

Zubereitung:

  1. 200g Zartbitterkuvertüre (65%) schmelzen.
  2. 75ml Sahne mit 25g Butter erwärmen. Vom Herd nehmen und 25ml Rosenlikör zufügen.
  3. Gemeinsam zur geschmolzenen Kuvertüre gießen und zu einer homogenen Masse rühren. Bitte hierbei darauf achten: 1. Das Butter-Sahne-Likör-Gemisch darf nicht heißer, als die geschmolzene Kuvertüre sein. 2. Das Gemisch portionsweise sorgfältig umrühren, bis es jeweils eine homogenen Masse erreicht. 3. Sollte sich am Ende ein öliger Film bilden, vermengt die Menge erneut zu einer homogenen Masse aber über einem Wasserbad. Anschließend direkt in den Kühlschrank abkühlen. Während des Abkühlens mehrmals umrühren.
  4. 50g kandierte Rosenblüten im Mixer fein mahlen,
  5. mit 200g Zucker vermischen
  6. und darin Kugeln aus der Rosenganache wälzen.

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