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Fynboer – Einwohner von Fünnen

Fynboer - Einwohner von Fünnen - Eine Tüte buntes Glückaus dem Buch: „Eine Tüte buntes Glück“ von Kim Henry [Werbung // Online-Shop-Markierung]

Es ist wieder der erste Mittwoch des Monats und ich zeige euch ein neues Bonbonrezept für Eure persönliche #einetütebuntesglückfür2019. Die dreiaromatischen Fynboer aus Rilkes geheimem Rezeptbuch (09. Juli 2000) sind meine persönlichen Lieblinge ❤

In meinem Weihnachtsurlaub habe ich mich mit einer Freundin in die Küche gestellt und das erste Mal Bonbons versucht herzustellen. Unseren ersten Versuch, die Københavner – Kopenhagener, habe ich euch ja bereits vergangenen Monat gezeigt. Die Fynboer wurden Bonbon Nummer 2 und im März zeige ich euch unseren 3. Bonbonversuch: Die Lakridsbananer – Lakritze-Banane-Bonbons.

Fynboer - Einwohner von Fünnen - Eine Tüte buntes Glück

Die Fynboer sind eine geschmackliche Kombination aus Erdbeere, Birne und Zitrone. Diese tolle Fruchtkombination sieht farblich nicht nur extravagant aus, sondern zergehen auf der Zunge und hinterlassen ein zufriedenes Lächeln.

Auch wenn die Herstellung schwierig aussieht und auch mich beim Probieren kurz verzweifeln ließ, ist das Ergebnis umso besonderer. Die kleinen Zuckerbomben sind zwar nicht gerade gesund, dafür aber allemal besser als die maschinell hergestellten Massenbonbons. Für die Kreativen, die do-it-yourself-Fans, die Neugierigen und Selbsthersteller sind alle Bonbonrezepte ein unbedingtes Muss für die eigene Küche. Ladet doch mal die beste Freundin ein und probiert euch zu Zweit daran – es bietet jede Menge Unterhaltung 🙂 Eure Farben und Aromen könnt ihr in dem vielfältigen Internetanbieter www.der-ideen-shop.de besorgen, welcher mich zu Weihnachten mit einem #doityourself Bonbonpäckchen beschenkt hatte.

Habt ihr euch im Januar schon an ein Bonbon für Eure persönliche #einetütebuntesglückfür2019 probiert? Lasst es mich unbedingt wissen 🙂

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Eigentlich solltet ihr anfangs einfach die Grundmasse anrühren und erhitzen Unbedingt darauf achten, dass die Zuckermasse bis exakt 165° erwärmt wird und nicht weiter! Zieht sofort den Topf von der Kochfläche um das Verbrennen zu vermeiden.
  2. und dann in drei Teile teilen. Ich empfehle die zwei zusätzlichen Topfe vorher schon einmal auf niedriger Flamme erwärmt zu haben. Ein Drittel wird dann mit roter Lebensmittelfarbe und Erdbeeraroma vermischt, das andere mit Grün und Birnenaroma und das letzte mit Gelb und Zitronensäure. Immer darauf achten, dass die Teile der Masse, mit denen ihr gerade nicht arbeitet, gut warm gehalten werden, sonst lassen sie sich nachher nur noch wegwerfen! Hierbei einfach wieder auf noch warme Herdplatte stellen, notfalls noch auf niedrige Flamme drehen.
  3. Die Masse jeweils zu einer langen Stange kneten und ziehen. Anschließend die drei Stangen aneinanderlegen und vorsichtig zusammendrücken. Mein persönlicher Tipp: Die einzelnen Stangen nicht zu lang ziehen, da diese so schneller abkühlen und aushärten. Zügiges arbeiten ist hier wichtig. Alle drei Stangen wie ein Dreieick aufeinander legen, andrücken und ausrollen.
  4. Zum Schluss wird eigentlich alles zu runden Bonbons geschnitten. Eigentlich entstehen so wunderbare dreifarbige Fünen-Bonbons mit herrlichem Birnengeschmack. Das mit dem Schneiden ist ja so eine Sache… sucht euch einen warmen Untergrund, damit die Masse noch leicht warm bleibt. Solange der Zucker noch eine innere Wärme habt, könnt ihr super mit einem Messer schneiden. Je kälter desto mehr Kraft… irgendwann könntet ihr dann hacken 🙂 Aber der Geschmack zählt ja 😉

4 Kommentare zu „Fynboer – Einwohner von Fünnen

  1. Das „Schneiden“ haben wir in dem Bonbonkurs, den wir auf Fünen gemacht haben, mit einer ganz normalen Küchenschere gemacht. Dafür muss man aber den perfekten Zeitpunkt treffen … sodass sie schon abgekühlt genug sind, um sie anzufassen, aber noch warm genug, um noch nicht knochenhart zu sein. Das Mischen im Topf ist eine interessante Variante … im Kurs wurde das tatsächlich AUF der Silikonmatte gemacht, mit einem Plastikschaber, und der Teil, an dem man gerade nicht arbeitete, lag unter einem Tuch daneben. Geschwindigkeit ist der Schlüssel! Gratulation zu diesen hübschen Fynboer bei dir … und wir freuen uns, dass dir das Nachmachen Freude macht UND schmeckt!
    Liebe Grüße von Kim Henry 😉

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