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Marillenknödel mit geschmolzener Butter

aus dem Buch: „Grießnockerlaffäre“ von Rita Falk

Eine Speise, an die ich mich alleine wohl nicht so schnell rangetraut hätte und die mich so positiv überraschte, dass ich jeden Fan dieser Süßspeise absolut verstehen kann. Die Rede ist von Marillenknödeln. Die Nachspeise habe ich bisher nur aus meinen Besuchen in Österreich gehört gehabt; und damit ehrlich gesagt auch noch nie probiert.

Bei einem Dresdenbesuch habe ich mich mit Tanja von www.nichtohnebuch.blogspot.de wieder in die Küche gestellt und das erste Mal Marillenknödel gezaubert. Überraschenderweise war die Zubereitung total simple, sodass man eigentlich gar nicht viel falsch machen konnte. Da wir viel mehr Pfirsiche zur Verfügung hatten, haben wir noch ein paar Stücke als Soße püriert (und abgeschmeckt) und einige Schnitze zur Dekoration verwendet.

Die in Butter und Zucker gerösteten Semmelbrösel runden die Knödel ab und geben einen leichten Crunch. Wir empfehlen die Semmelbrösel nicht nur über die Knödel zu verteilen, sondern diese direkt in der Pfanne in die Semmelbrösel zu wälzen. Sie sind dann nicht nur gleichmäßig bedeckt, sondern sehen auch noch besser aus 🙂

Eine absolut leckere und süße Empfehlung von uns 🙂 Lasst sie euch schmecken!

Was sagt eigentlich noch der Franz dazu?

„Die Oma, die ist ja die Mehlspeisenkönigin schlechthin. Und ihre Marillenknödel sind einfach nur zum Niederknien. Der Nachteil daran ist, dass ich nach einem solchen Essen immer schon nach kurzer Zeit, um nicht zu sagen: gleich im Anschluss daran noch dringend was Deftiges brauch. Und da ist es dann schon ziemlich gut, wenn noch was vom Pichelsteiner übrig ist. Oder vom Kartoffelsalat. Oder wenigstens von der Grießnockerlsuppe.“

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 250g Quark
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Grieß
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Öl
  • Butter, Semmelbrösel und etwas Zucker für das Topping
  • bei Bedarf Würfelzucker

Zubereitung:

  1. 250 Gramm Quark, 1 Ei, jeweils 3 Esslöffel Mehl, Grieß und Semmelbrösel, sowie 1 Esslöffel Öl miteinander vermengen und ½ Stunde ruhen lassen.
    Teigzutaten


    Teig; ruhen lassen
  2. Mit einem Löffel den Teig abstechen und in den bemehlten Händen flachdrücken.
    Portion Teig flach drücken
  3. Die Marillen werden nun hineingegeben und mit dem Teig umhüllt. Man sollte darauf achten, schön geformte Knödel zu erhalten.
    Pfirsich hineingeben


    Pfirsich mit Teig umhüllen
  4. Diese werden dann in gesalzenes, kochendes Wasser gegeben, auf kleiner Flamme gedreht und etwa 20 Minuten ziehen gelassen.
    im heißen Wasser ziehen lassen
  5. In der Zwischenzeit erhitzt man etwas Butter in der Pfanne und röstet Semmelbrösel mit Zucker darin an. Über die fertigen Knödel verteilen.
    Semmelbrösel mit Butter und Zucker anrösten
  6. Meine persönliche Empfehlung: Die Knödel in den angerösteten Semmelbrösel wälzen.
    Knödel wälzen
  7. Wer es süßer mag, sollte vor der Zubereitung den Obstkern entfernen und anstelle davon ein Stück Würfelzucker hineingeben. Den Kern würden wir generell immer vorher entfernen! Wir haben den zusätzlichen Zuckerwürfel genutzt und fanden die Pfirsiche damit genau richtig 🙂

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