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Annemies Makronen-Geheimnis

aus dem Buch: „Makrönchen, Mord & Mandelduft“ von Elke Pistor

„»Die Makronen sind auch fast ausverkauft, was ich sehr gut verstehen kann. Sie sind wirklich wunderbar. Nicht zu hart und nicht zu weich. Ich mag sie sehr gerne, um nicht zu sagen, ich liebe sie.«“

Nachdem ich euch bereits unter meiner #RoRezepteAdventszeit zwei verschiedene Rezepte für Vanillekipferl vorgestellt habe, folgen nun jeden Sonntag Rezepttipps für verschiedene Makronen. Wir starten heute mit Kokosmakronen und dem absoluten Rezeptknaller: Annemies Makronen-Geheimnis. 

Viele LeserInnen von meinem Blog sind ja bereits Backexperten und haben sicherlich bereits ihren Rezeptfavoriten für Kokosmakronen. Doch wenn ihr den Beitrag zu Ende lest, werdet ihr Elke Pistors Rezept definitiv ausprobieren!

Statt das Eiweiß aufzuschlagen, mit Puderzucker zu vermengen und den Kokos unterzuheben, geben wir alle Zutaten direkt in einen Topf, erwärmen die Zutaten leicht und vermengen diese unter Rühren. Ihr erhaltet eine cremige, nicht zu flüssige Teigmasse, deren Zutaten schön miteinander verbunden sind.

Laut Rezept bekommt ihr ca. 30 Makronen aus der Masse. Je nach Größe der einzelnen Makronen ändert sich die Anzahl natürlich. Wenn man auf die Temperatur achtet und immer fleißig rührt ist das Rezept so simple, dass es sogar noch weniger Arbeit macht, als erst den Eiklar aufschlagen zu müssen.

Das Rezept bekommt eine absolute Empfehlung von mir. Die Makronen sind knusprig und fluffig zu gleich, erinnern absolut an die bekannten Raffaellos nur leider ohne Creme und Kern. Wollt ihr noch ein Tipp? Dann halbiert Raffaelos, legt eine Hälfte auf eine Backoblate und bedeckt mit diese der Makronenmasse. Nach dem Backen habt ihr die perfekte Raffaello-Kokosmakrone. Lecker!

„Sie biss in das Makrönchen und verzog genießerisch ihr Gesicht. »Himmlisch«, murmelte sie, kaute und schluckte.“

Wusstet ihr eigentlich, dass Kokos beruhigend sein soll? Bei dem Adventsstress gut zu wissen 😉 Guten Appetit 🙂

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 200g Kokosraspeln
  • 4 Eiweiß (Eier Größe L) ca. 150g
  • 220g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt 1g
  • Backoblaten bei Bedarf
  • 150g Schokoladenkuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter) bei Bedarf

Zubereitung:

  1. 200g Kokosraspeln, 4 Eiweiß (Eier Größe L), 220g Puderzucker (am besten gesiebt) und 1 Prise Zimt
    Zutaten
  2. bei niedriger Hitze (nicht über 50°C) auf dem Herd eindicken lassen. Dabei ständig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst und mit dem Eiweiß verbunden hat. Die Temperatur prüft man mit einem Thermometer oder mit der Hand. Solange sich der Teig noch gut anfassen lässt, ist es nicht zu heiß. Bei mehr als 50°C würde das Eiweiß stocken und sofort ausflocken. Der Teig ist fertig, wenn die Mase leicht cremig und  miteinander verbunden ist.
    erwärmt
  3. Anschließend portionsweise mit Teelöffeln oder einem Spritzbeutel auf Backoblaten oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Hier könnt ihr verschiedene Größen herstellen. Kleine Süße „mit einem haps sind sie im Mund“ oder größere Makronen zum richtigen Knabbern. Je nach Vorliebe könnt ihr glatte oder spitze unförmige Makronen auf die Backoblaten geben.
    Makronen formen
  4. Bei 150°C ca. 20 Minuten backen. Danach auskühlen lassen. Eine leichte Goldfärbung lässt erkennen, dass die Kokosmakronen fertig gebacken sind.
    gebacken
  5. Für den, der es mag: 150g Schokoladenkuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter nach Wahl) in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Die Makronen zur Hälfte eintauchen und anschließend auf einem Gitterrost auskühlen lassen.
  6. Wenn die Makronen zu hart werden, Backtemperatur etwas senken oder die Backzeit verkürzen. Sind sie direkt nach dem Backen zu weich, sollten sie erst komplett auskühlen, bis das Kokosfett und das Eiweiß ausgehärtet sind.
  7. Makronen bewahrt man am besten in Blechdosen auf. Sie sind ungefähr drei Wochen haltbar.

Ein Kommentar zu „Annemies Makronen-Geheimnis

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