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Julias Weihnachtsschnitzel

aus dem Buch: “Das Weihnachtsherz” von Angelika Schwarzhuber

Zum 2. Advent möchte ich euch mal ein kein typisches Weihnachtsgebäck vorstellen, sondern einen leckeren Geheimtipp der Autorin Angelika Schwarzhuber – und trotzdem passend zur Weihnachtszeit: Julias Weihnachtsschnitzel. Weihnachtsschnitzel? Was kann ich mir da vorstellen? Was ist so anders an weihnachtlichen Schnitzeln? Das waren die Fragen, die ich mir zu Beginn selber gestellt habe – und nun, kann ich euch diese beantworten. Die Panade! Diese ist nicht nur aus klassischen Semmelbröseln, sondern ergänzt mit Preiselbeeren, Zimt und gemahlenen Haselnüssen. Während die Preiselbeeren und die Prise Zimt in die Eimischung kommt, werden die Semmelbrösel mit den Haselnüssen 1 zu 1 vermischt.

Das Ergebnis ist einfach super! Die Schnitzel sind total lecker, versprühen den typischen Weihnachtsgeschmack und die Panade selber ist locker luftig und knusprig. Von mir gibt es bereits schon an dieser Stelle eine klare Weihnachtsempfehlung.

“»Was magst du denn sonst gern?« »Weihnachtsschnitzel«, antwortete die Kleine.”

Katjas kleine Halbschwester Ella liebt die Weihnachtsschnitzel ihrer Mama total – sie sind eine Tradition zum Weihnachtsessen mit der ganzen Familie geworden.

Es ist dabei total egal, welches Fleisch ihr nutzt, hauptsache es eignet sich für Schnitzel. In meiner Kochkursgruppe haben wir die Sorten Schweinefilet, Schweine- und Kalbsschnitzel getestet. Ich kann mir sie auch gut mit Hähnchenbrustfilets vorstellen. Wählt einfach euer Lieblingsschnitzelfleisch, das von der Menge her für euch alle reicht. Das Grundrezept ist für vier Personen ausgelegt.

Als Beilage empfiehlt die Autorin:

“Dazu passen wunderbar Kartoffelgratin, Pommes oder Kartoffelsalat, sowie auch diverse Gemüsesorten und gemischte Salate. Die Schnitzel schmecken auch kalt sehr lecker!”

Als Beilage habe ich Kartoffelsalat gewählt und dabei das Rezept eines Bekannten aus meiner Kochkursgruppe ausprobiert. Weitere Beilagen könnt ihr auf meiner RoRezepte-Übersicht finden.

Und nun los, Fleisch einkaufen, panieren und lecker anbraten.

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 1 großes Schweinefilet – oder 8 Scheiben Schweinelende. (Wahlweise kann man auch Putenschnitzel oder Hühnerbrust verwenden) Schweinefilet ca. 500g
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Eier Gr. M
  • 1 EL Milch Alternativ Sahne
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Preiselbeeren
  • Ca. 200 g Mehl Mengenangabe ist zu hoch, 20g reichen ca., ich messe die Menge nicht ab und nutze ca. eine Handvoll zum leichten Mehlieren der Schnitzel
  • Ca. 200 g Semmelbrösel 2/3 der Menge reicht 
  • Ca. 100 g gemahlene Haselnüsse 2/3 der Menge reicht
  • Pflanzenfett zum Ausbacken Butaris, Reisöl

Als Beigabe:

  • ½ Glas Preiselbeeren
  • ½ TL Zimt

Zubereitung:

  1. Das Schweinefilet waschen, sorgfältig von der silbrigen Haut befreien, in Scheiben schneiden, ein wenig andrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. (Schweinelende vor dem Würzen leicht klopfen).
    Fleisch bearbeiten
    Fleisch würzen
  2. Zum Panieren zwei Eier mit 1 Esslöffel Milch, 1 Prise Zimt und 1 Teelöffel Preiselbeeren verquirlen.
    Schüssel 1 Zutaten
    Schüssel 1 verquirlt
  3. Semmelbrösel und fein gemahlene Haselnüsse vermischen.
    Semmelbrösel und Haselnüsse vermengt
  4. Das mit Salz und Pfeffer gewürzte Fleisch zuerst im Mehl wenden,
    in Mehl wenden
    in Mehl gewendet
  5. dann in der Eimischung tunken und vollständig mit der Mischung überziehen
    in Eimischung geben
  6. und zuletzt mit der Semmelbrösel-Haselnussmischung panieren.
    panieren
    paniert
  7. Das Fett erhitzen und die Schnitzel – am besten schwimmend von beiden Seiten goldbraun darin backen.
    anbraten
    wenden
  8. Auf einem Küchenkrepp kurz abtropfen lassen. Im 50 Grad warmen Ofen bis zum Servieren warm stellen.
    Schnitzel warm halten
  9. Währenddessen ein halbes Glas Preiselbeeren mit ½ Teelöffel Zimt kurz erwärmen und mit den Weihnachtsschnitzel servieren.
    Preiselbeeren mit Zimt
    erwärmen

Ein Kommentar zu „Julias Weihnachtsschnitzel

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