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Zimt-Blaubeermarmelade

aus dem Buch: „Hauptsache, der Baum brennt“ von Sina Beerwald

Neben der bereits gezeigten Bratapfelmarmelade habe ich noch eine weitere weihnachtliche Marmelade in meiner diesjährigen #RoRezepteAdventszeit für euch: Die Zimt-Blaubeermarmelade nach Art des Weihnachtsmannes von Sina Beerwald.

Und in diese leckere Marmelade kann man sich einfach nur reinlegen. Sie riecht nicht nur nach Weihnachten, sie schmeckt auch noch danach. Versprochen!

»[…] Es gibt frische Brötchen – […] – mit meiner Zimt-Blaubeermarmelade.« Dieses Gedicht hat er gestern eingekocht, und der verführerische Duft zog bis ins Treppenhaus, sodass drei Nachbarn geklingelt haben und das Rezept wollten. Das hat er wieder nicht herausgerückt, dafür aber Gläser von der Marmelade.“

Die angegebene Menge dürfte zwischen 4 bis 6 Gläser füllen, je nach Größe.

Egal, ob ihr die Marmelade nun pur nascht oder auf ein leckeres Brötchen gebt, sie ist ein absolutes Muss für jeden Marmeladenfan unter euch 🙂

PS: Meine Kommentare und Ergänzungen gibt es in grün.

Zutaten:

  • 1kg Blaubeeren
  • 1kg Gelierzucker 1:1
  • 1 Messerspitze Nelken gemahlen
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • abgeriebene Schale einer Orange
  • 2 TL Zimt gemahlen oder 2 Zimtstangen gemahlen
  • evt. 50ml Rotwein dieses Mal nicht
  • evtl. pro Glas 1 EL hochprozentigen Rum dieses Mal nicht

Zubereitung:

  1. Die Blaubeeren gewaschen und verlesen in einen Topf geben. Wer keine Fruchtstückchen in der Marmelade möchte, püriert das Obst, andernfalls kochen, bis die Beeren aufplatzen. Ihr könnt auch später noch pürieren, wenn ihr euch jetzt noch nicht sicher seid, wie ihr die Marmelade haben möchtet.
    Blaubeeren abwaschen
  2. Gelierzucker nach Packungsanleitung hinzufügen. Die Gewürze nach Geschmack hinzufügen. Nelken können auch weggelassen werden.
    Gelierzucker, Gewürze zugeben
    vermengen
  3. Rund fünf Minuten bei starker Hitze unter Rühren kochen.
    einköcheln
    einköcheln
  4. Den Topf vom Herd nehmen, ggf. den Rotwein hinzufügen. Meiner war leider alle 😀 Sodass ich dieses Mal bei der alkoholfreien Variante geblieben bin.
  5. Ich habe die Marmelade an dieser Stelle noch etwas püriert um den Anteil an Beeren/-stückchen zu verringern.
    pürieren
  6. Die Marmelade in saubere Gläser füllen und diese für einige Minuten auf den Kopf stellen. Das „auf den Kopf stellen“ ist prinzipiell nicht mehr nötig, aber noch so in mir drin 🙂
    abfüllen
    kurz drehen
  7. Für ein noch geschmacksintensiveres Ergebnis die Masse über Nacht im Topf ziehen lassen. An nächsten Tag noch einmal kurz aufkochen, Zimtstangen entnehmen und die Marmelade abfüllen.
  8. Alternativ kann man nach dem Einfüllen je nach Größe der Gläser 1 Teel. bis 1 Essl. Hochprozentigen Rum auf die heiße Marmelade geben und mit einem langen Streichholz anzünden. Dann sofort den Deckel aufschrauben. Wenn keine Kinder mitessen, ein geschmackvolles Vakuum mit Pfiff.

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