Winterzauber im kleinen Café an der Mühle – Barbara Erlenkamp

„Sophie im Glück! Ihr Leben läuft gerade einfach großartig – in Peter hat sie ihren Traummann gefunden und mit Tante Dottis Bistro konnte sie einen Traum verwirklichen. Die bevorstehende Adventszeit verspricht stressig zu werden, aber Sophie ist zuversichtlich, dass sie alles im Griff haben wird. Doch weit gefehlt: Ausgerechnet kurz vor Weihnachten kommt es zu einem großen Streit mit Peter, und Sophies Leben steht plötzlich Kopf. Zu allem Überfluss melden sich beide Dörfer, Wummerscheid und Sollensbach, zum großen Wettbewerb »Das schönste Weihnachtsdorf« an und beginnen einen unerbittlichen Kleinkrieg – und Sophie steckt mittendrin.“

Kleines Fazit:

„Jedes Adventsplätzchen zum Kaffee wird ein »Weihnachtsküsschen«.“

Winterzauber im kleinen Café an der Mühle ist der zweite Teil der Mühlencafé-Reihe. Den ersten Teil „Das kleine Café an der Mühle“ habe ich noch fix bei Audible für ein halbes Guthaben gehört und mich so richtig auf den Weihnachtsroman eingestimmt.

Das Mühlencafé liegt in Wümmerscheid-Sollensbach, zwei kleine Dörfer die zusammen eine eingetragene Ortschaft sind, aber schon immer gegeneinander konkurriert haben. Und genau zwischen den Dörfern liegt Tante Dottis Mühlenhof mit Café, welches Dotti im 1. Band an ihre Nichte Sophie vererbt hatte. Mit Hilfe von Dottis alten Freundinnen Heidi, Rita und Karin konnte Sophie das Café zum Erfolg bringen und Tante Dottis Bistro eröffnen.

Für einige Spannung und Unterhaltung sorgen die zwei konkurrierenden Dörfer auch im 2. Band. Denn passend zur anstehenden Weihnachtszeit nehmen Wümmerscheid und Sollensbach an einem Wettbewerb um das schönste Weihnachtsdorf teil, welches mit ›Die goldene Weihnachtskerze‹  geführt wird.

Auch in der Liebe hat Sophie ihr Glück mit ihrem Nachbar Peter gefunden (1. Band), welcher arbeitsbedingt leider zu oft unterwegs ist. Das gibt einiges an Konfliktpotential im 2. Band. Zumal ein Übernahmeangebot von einem großen Unternehmen beide zu unterschiedlichen Meinungen bringt.

„›In guten Zeiten Händchen halten können wir alle. In schlechten Zeiten nicht mehr loslassen ist das, was wichtig ist.‹“

Winterzauber im kleinen Café an der Mühle ist ein schöner, leichter Weihnachtsroman der den Leser oft zum Schmunzeln bringt und in eine schöne Weihnachtsstimmung versetzt. Die oft integrierten schönen Beschreibungen von Rezepten, Plätzchen und Gerichten lässt einen von der Adventszeit schwärmen. Es sind einige kleine Spannungsmomente eingebaut, die den Roman unterhaltsam gestalten. Eine tiefsinnige Geschichte sollte man natürlich nicht erwarten. Die Spannungsmomente und der Dorfwettbewerb hätten noch besser ausgearbeitet werden können. Außerdem empfehle ich den ersten Band vorab zu lesen, da eventuell für den einen sonst zu viele Charakter im 2. Band auftauchen, zu denen der persönliche Bezug aus Band 1 fehlen könnte. Und gerade die verschiedenen Nebenprotagonisten machen die Geschichte um Wümmerscheid-Sollensbach und das Mühlencafé aus.

„Andreas J. Schulte ist freier Journalist und Autor. Christine Schulte hat bereits in ihrer Schulzeit zusammen mit einer Freundin ihren ersten Roman verfasst und arbeitet heute als technische Redakteurin. Das Ehepaar lebt mit seinen beiden Söhnen seit 25 Jahren in einer alten Scheine zwischen Andernach und Maria Laach. Unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp schreiben sie zusammen moderne, humorvolle Frauen- und Unterhaltungsromane. 2018 ist ihr erster Roman »Das kleine Café an der Mühle« erschienen.“

RoRezepte sind:

be Heartbeat // Bastei Lübbe

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