Träume der Provence – Anja Saskia Beyer

Träume der Provence - Anja Saskia Beyer

„Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht.“

„Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durch Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet.“

„Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.“

Kleines Fazit:

Anja Saskia Beyers neuer Roman Träume der Provence beinhalt wieder, die für sie typischen, zwei Zeitstränge in ein neues Land. Dieses mal entführt uns die Autorin nach Südfrankreich.

In der Gegenwart reist Marie mit ihrem, an einer Autoimmunkrankheit leidenden Sohn Robin und ihrem seit jeher besten Freund Bennett nach Südfrankreich. In dem französischen Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence erhoffen sie sich einen Original-Solei zu finden, welcher ihre verstorbene Mutter zeigt. Da auch der Künstler vor kurzem gestorben ist, erhofft sich das Trio durch den gesteigerten Wert des Gemäldes eine Behandlung durch einen Spezialisten bezahlen zu können. Für Marie ist Robin das einzig Wichtige, andere Männer braucht sie nicht.

„Marie versuchte wie immer, das Beste aus jeder Situation zu machen. Jeden Tag aufs Neue.“

In der zweiten Zeitebene reisen wir in die Vergangenheit: Die junge Anne ist 1966 als Kindermädchen bei der französichen Familie Chateaux angestellt. Leider ist der Herr des Hauses nicht zimperlich. Während Frau Chateaux sich nicht um ihre drei Kinder kümmern kann, teilt Monsieur unterdessen aus und hat ein Auge auf Anna geworfen.

Allerdings hat Anna ein Auge auf einen jungen Mann aus der Künstlerszene geworfen, als dieser sie aus einer schwierigen Situation Unterschlupf bietet. Aber dabei bleibt es nicht, denn der junge Sohn der Familie Chateaux braucht ihre Hilfe.

„»[…] Ich glaube, nur indem wir die Geschichte verstehen, in dem wir immer unsere eigene Geschichte verstehen, können wir uns von den Schatten befreien, die auf jeder Familie liegen.«“

Welches Geheimnis lastet auf Anne & Maries Familie? Was war der Grund, warum Anne einerseits so distanziert, aber andererseits so gluggenhaft gewesen war? Können sie das Bild finden und Robin die Spezialbehandlung ermöglichen?

„»Glück ist, etwas zu bekommen, von dem du nie gedacht hast, dass du es noch erleben wirst.«“

Anja Saskia Beyers neuer leichter Roman Träume der Provence entführt uns in ein wunderschön beschriebenes Künstlerdörfchen in Südfrankreich. Während viele große und kleine Geheimnisse um die Story im Buch gemacht wurde, waren mir die Nebenprotagonistin Claire mit ihrer ungemein positiven Art und Maries bester Freund Bennett am liebsten. Träume der Provence ist eine schöne Geschichte, in der mir aber das gewisse Etwas gefehlt hat.

Anja Saskia Beyer studierte Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Seit 1996 arbeitet und schreibt sie erfolgreich als Dramaturgin und Autorin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße«, »Für alle Fälle Stefanie«, »Verliebt in Berlin« und »Dahoam is Dahoam«. Seit 2013 schreibt sie auch Romane, ihr Debütroman wurde gleich ein E-Book-Bestseller. Die Autorin reist sehr gern, entführt ihre Leser in ihrem Top 1 Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller »Mandelblütenliebe« nach Mallorca, in »Erdbeeren im Sommer« (Kindle-Bestseller und BILD-Bestseller) nach Italien, in »Nelkenliebe« ins wunderschöne Portugal und in ihrem neuen Roman »Träume der Provence« ins malerische Frankreich. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.“

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